Vitamin

#6

Sacra Monti

Veloreise von Walter Josi zu den Sacri Monti von Oropa und Crea im Piemont

Von TJS Sekretariat

Walter Josi:

Endlich mal 4 Tage kein Programm. Ein Rentnerleben ist ja sonst so verplant. Grosskinderhüten, Altersheimbesuche, sogenannte Freiwilligenarbeit und vor allem diese ständigen Jubiläen. So, aber jetzt mal Punkt. Vier Tage einfach für mich, für ein Projekt, das mir jetzt genau zwei Jahre nicht mehr aus dem Kopf geht. Dabei, wie bei früheren Ausflügen, diese spannende Mischung aus Vorfreude (das Alleinsein geniessen) und Respekt.

Es fing so an: Mein Freund Bernhard erzählt mir von einem Besuch des unglaublichen SacroMonte di Varallo und der Idee des Heiligen Berges. Der Floh ist gesetzt. Ich informiere mich ein bisschen und staune. Ich hätte nie gedacht, dass mich die Geschichte der Sacri Monti so faszinieren konnte und kann.

Zu allen Zeiten sind die Menschen gepilgert zu heiligen Stätten. Jerusalem, Mekka, Rom, Santiago etc. Die Gründe sind vielfältig. Die einen wollen das Seelenheil erlangen, die andern sind auf dem Weg zu sich selbst und viele wollen einfach eine intensive Erfahrung machen. Es ist kein Zufall, dass gerade in unserer hektischen Zeit das Pilgern wieder so einen Aufschwung erlebt.

Die Heiligen Berge von Norditalien wurden in früheren Jahrhunderten auch von der Schweiz aus häufig „angepilgert“, weil halt doch viel näher als Santiago oder Rom. Begonnen hat das im Spätmittelalter mit Varallo. Mönche des dortigen Franziskanerkloster errichteten auf dem nahen Berg eine Basilika und mit der Zeit 45 (!) Kapellen mit Darstellungen von biblischen Szenen, sehr realistisch mit Gemälden und vor allem mit (über-)lebensgrossen Statuen. Die meisten Leute konnten ja weder lesen noch schreiben. Die Darstellungen erzählen ganz einfach die Biblischen Geschichten auf sehr anschauliche Weise. Nicht nur, aber auch, um den alten Glauben attraktiv zu machen und den Uebertritt zur Reformation zu verhindern. Im Laufe der Zeit entstanden an vielen andern Orten im Piemont und in der Lombardei solche „Sacri Monti“. Im Jahre 2003 erlangten neun davon den Status „World Heritage“ der UNESCO. Seither fliesst auch etwas Geld um diese Kulturdenkmäler wieder instand zu stellen. Randbemerkung: Wir haben in der Schweiz auch 2 kleine Sacri Monti (Madonna del Sasso und Brissago). Die gehören nicht zum UNESCO Welterbe.

Das Lustige ist, dass dies in der Schweiz sehr wenig bekannt ist. „Was sagt dir der Begriff Varallo?“ Auf meine Standardfrage unter meist normal gebildeten Freunden kommen etwa Rückfragen im Stil von: Ist das ein italienisches Dessert oder ein Skirennfahrer?

Der Floh war gesetzt: Ich besuchte Varallo und durfte ein Jahr später mithelfen eine sechstägige Reise unter dem Motto „Singen und Pilgern nach Varallo zu organisieren. Und zugleich erwuchs in mir den Wunsch die 9 Pilgerstätten zu besuchen, nicht zu Fuss aber immerhin mit dem Velo. Logischerweise zuerst die unmittelbar an die Schweiz grenzenden. Uebrig blieben bis jetzt die zwei etwas entfernteren.

Die 9 Sacri Monti des UNESCO World Heritage:

Domodossola, Monte Calvario, (Via crucialis) tanti anni fà, nur kannte ich den Kontext nn.

Orta, Sacro Monte (Franz von Assisi), tanti anni fà.

Varallo (das älteste und umfangreichste) Herbst 2019 und 2020 (Singen und Pilgern).

Ghiffa (ein kleines Bijou am Lago Maggiore) 2019 und immer wieder.

Ossuccio (ein Bijou am Comersee) 2019

Varese (ein prunkvolles Barockwerk, unbedingt sehenswert) 2019

Belmonte (unglaublicher Berg am Rande der Poebene bei Cuorgne) 2020

und jetzt eben

Oropa 2021

Crea 2021

Das Wichtigste voraus: jedes der 9 Sacri Monti liegt prominent in einer wunderschönen Landschaft und ist im wahrsten Sinne einzigartig. Jedes ein Unikat, ich möchte keines missen. Ich schätze mich überaus glücklich, dass ich diese Stätten besuchen durfte und dass mich mein treuer Drahtesel nie im Stich gelassen hat.

09.09.2021

Mit dem Zug nach Domodossola. Kleine Hürde: der geplante Zug Richtung Novara fällt heute aus. Also nach einer Stunde gibt es einen Regio nach Milano. Ein Espresso auf der Piazza ist indes kaum zu verachten. In Arona am Lago Maggiore steige ich auf meinen lieben Esel und fahre über den Berg nach Borgomanera, meinem geplanten Startort. Die Weiterfahrt nach Biella ist nicht besonders aufregend, abgesehen von einer fehlenden Brücke über die Sesia bei Romagnano. Nach einer kleinen Umfahrung von 13 km bin ich schon auf der anderen Seite der Sesia. Die Erkenntnis aus dieser Erfahrung: Auf der Google Map war die Brücke noch drauf. Das MapOut hat das Problem schon angezeigt. Kleiner Tipp für Velofahrer: Diese App ist in jeder Hinsicht viel besser als das Google!

Dass unterwegs die SP142 ohne Vorankündigung in eine Autobahn übergeht ist für einen Italien erfahrenen Spätradler eigentlich keine Ueberraschung mehr. Attenzione: Sie befinden sich im Einflussbereich italienischer Verkehrsplaner! Wir kennen diese Herren von früher. Trauen Sie denen nicht über den Weg und fragen sie lieber unbescholtene Menschen vor Ort.

Biella ist dann aber wirklich eine tolle Stadt. Die Jugi auf dem Berg war nicht ganz leicht zu finden. Dafür in jeder Hinsicht wirklich top (25 Euro). Die Pizza auf der Piazza nebenan ebenso. Müde und glücklich falle ich ins Bett.

90 km

10.11.2009

Dass es heute Morgen regnet, merke ich erst als ich aufs Rad steige. Gut, es ist noch dunkel und die ersten Minuten fahre ich ungestört durch die Arkaden. Und ein bisschen Abkühlung ist ja auch nicht schlecht, geht es doch auf dem Weg zum Sacro Monte di Oropa ziemlich zur Sache, 750 m Steigung sind angesagt zu diesem Heiligtum. Berg ist hier vielleicht nicht ganz zutreffend, liegt doch die ganze Anlage in einer Art Schlucht am Ende der Welt. Die Ankunft in Oropa ist dafür etwas vom Bewegendsten und Grossartigsten, was ich je erleben durfte. Zuerst zu den Fakten: Da sind einmal die Dimensionen. Die Anlage erstreckt sich über mehr als 600m. Ein riiiesiges Kloster mit einer wunderschönen alten Basilika. Am Klostereingang die sinnige Bemerkung, dass man das Velofahren im Innern unterlassen soll. Im übrigen auch das Auto- und Töfffahren. Und nicht genug: bergwärts steht dann noch eine neuere immense Barock-Basilika mit einer Doppelkuppel und der schwarzen Madonna im Innern. Daneben hat es in der Landschaft verteilt wieder diese typischen Kappellen mit den biblischen Szenen.

Oropa ist der einzige Sacro Monte mit wirklich vielen Besuchern. Einige Hundert sind mit dem Auto angekommen. Mehrere Pilger zu Fuss und sogar ein paar andere mit dem Velo. Bemerkenswert ist, dass nicht eine einzige Verpflegungsmöglichkeit offen ist und dass trotz der vielen Menschen eine besinnliche, fast feierliche Stille herrscht. Ich setze mich etwas abseits zu einer Kappelle und lasse das Ganze auf mich einwirken. Ich spüre in dieser Stille vor allem eine grosse Dankbarkeit, dass ich hier sein darf, dass ich diese Reise machen darf. Dankbarkeit für mein Leben, meine Familie, für meine Frau, für meine Kinder und Enkel, für meine Freunde; aber auch für meine Eltern, die mir christliche Werte wie Achtsamkeit, Empathie, Aufrichtigkeit und eine positive Einstellung vorgelebt haben. Den Mut auch, das zu tun, was mir richtig erscheint, auch wenn ich dies nicht besonders gut kann. Eine Einstellung wie sie in dem unvergleichlichen Gedicht „Desiderata“ von Max Ehrmann zusammengefasst ist (Go placidly amid the noise and the haste and remember what peace there may be in silence…).

Der Nieselregen hat inzwischen aufgehört, die Sonne drückt zaghaft durch. Die Abfahrt nach Biella ist natürlich ein reiner Genuss. Die Weiterfahrt in die Poebene ebenfalls, geht es doch immer noch leicht abwärts. Als Ziel für heute habe ich mir Vercelli ausgewählt und eine Uebernachtung bei den Amici della Via Francigena wird wohl kaum das Budget über den Haufen werfen. Vercelli mit seinen 50’000 Ew ist eine eher kleine Stadt mit einer wunderschönen Altstadt, mitten in den endlosen Reisfeldern. Die Pilgerherberge ist schnell gefunden. Ein Zimmer ist auch frei. Die Dusche funktioniert bestens und der Custode ist sehr freundlich und zuvorkommend. Um 20.00 gäbe es ein Nachtessen. Das passt für mich. Vorher „erradle“ ich noch ein bisschen die Umgebung, wie es sich gehört.

Ja, dann das Nachtessen. Ich sitze mit 8 Rompilgern und dem Custode am Tisch. Die Runde erinnert mich sehr an Spanien vor 12 Jahren. Alle sind sie auf dem Weg und bestens gelaunt. Und wie damals aus verschiedenen Gegenden der Erde. Ein Brasilianer, ein Pärchen aus Uruguay, ein anderes aus Frankreich, eine Deutsche und zwei Italiener. Auf die Frage, ob ich auch auf einer Pilgerreise sei, wusste ich nicht recht was antworten. Aber interessant, auch in diesem Kreis war die Geschichte mit den Sacri Monti gänzlich unbekannt. Ja, und dann das Essen: zuerst eine Art Eintopf, dann eine super Gemüse-Frittata, des weiteren ua eine Tomaten Foccacia und als Krönung eine Sonnentorte (mit Aepfeln und Mozzarella mmmh). Dazu reichlich Wein vom besseren. Ein super Abend! Nur musste ich nach diesem kulinarischen Ausflug noch auf einen längeren Verdauungspaziergang durch die schöne Stadt… Müde und glücklich sinke ich ins Bett.

95 km

11.09.2021

Die Pilger sind früh unterwegs, wie es sich gehört. Als ich um 5 Uhr die Küche betrete riecht es schon fein nach Morgenkaffee. Ich wünsche meinen Freunden noch „Buen Camino“ und sattle meinerseits den Drahtesel. Wie ich diese Morgenstunden liebe. Vieles ist ungewiss auf dieser Welt. Aber die Erde dreht sich weiterhin und das Morgenlicht ist durch nichts aufzuhalten. Auf der Fahrt nach Süden durch die Weiten der Reisfelder blinzle ich dem neuen Tag entgegen. Gibt es was schöneres?

Der Sacro Monte di Crea, mein heutiges Ziel, ist schon von weitem erkennbar. Nach der Ueberquerung des Po wird die Landschaft hügelig, und auf dem letzten Stück wird’s noch einmal richtig steil. Eine Gruppe rüstiger Frührentner im farbigen Renndress überholt mich und ruft mir wie so oft ein „Forza Vecchio“ zu, während ich mein Rad gemütlich bergwärts schiebe. Schon bald erreiche ich den Hügel mit der von weitem sichtbaren Basilika. Im anliegenden Kloster findet sich eine bemerkenswerte Foto-Ausstellung der zahlreichen freistehenden Kappellen und Kirchen des Monferrato. Die Fotos sind ausgesprochen schön und inspirierend. Damit man die sakralen Stätten auch findet, sind bei jedem Objekt die geografische Länge und Breite angegeben. Bei den meisten begnügt man sich mit 6 Kommastellen, andere nehmen etwas genauer: Hier wird die Lokalisation auf 11 Stellen angegeben. Als ehemaliger Mathe Lehrer juckt es mich natürlich, das kurz zu veranschaulichen. Bei 6 Stellen sind wir im Dezimeterbereich, bei 11 in der Grössenordnung von Tausendstel Millimetern. Da ist dann jeder selber schuld, wenn er die Kirche nicht findet… Fast habe ich vergessen, dass ich eigentlich den Sacro Monte anschauen wollte. Die ganze Anlage ist der heiligen Maria gewidmet. Von ihrer eigenen Geburt über alle Stationen mit dem Joseph, dem Heiligen Geist, der Elisabeth, der Geburt Jesu natürlich bis zur Himmelfahrt (der Maria). Die Kappelle N 23 steht prominent auf dem höchsten Punkt und zeigt dann die Maria im Paradies. Das Ganze in einer wunderschönen Anlage auf diesem meinem letzten Sacro Monte. Ich verweile noch lange auf diesem Berg und versinke in Erinnerungen an diese wunderschöne Reise zu den neun Heiligen Bergen des Piemonts und der Lombardei.

Nach diesen eher spirituellen Gedanken wende ich mich wieder etwas sehr Irdischem zu. Eigentlich müsste man von hier aus eine atemberaubende Aussicht haben. Leider liegt soviel

Dunst über der Poebene, dass ich beim besten Willen keine Berge erkennen kann. Zum Glück gibt es ja da noch den Peakfinder. Nachdem ich die Daten auf mein Handy geladen habe, komme ich aus dem Staunen kaum heraus. Dieses Panorama: der Monviso, der Gran Paradiso, das Matterhorn und die Dufourspitze wären bei klarem Wetter prominent zu sehen. Aber auch weniger bekannte Berge wie das Rheinwaldhorn oder der Monte Generoso sind auf dem Panorama. Crea, ich komme wieder. Das nächste mal bei Nordföhn.

Die Hügel-Landschaft der ehemaligen Grafschaft Monferrato ist so lieblich und fruchtbar. Da es noch früh am Tag ist, beschliesse ich spontan weiter nach Süden zu radeln und von Asti könnte ich ja mit dem Zug über Torino zurück nach Vercelli fahren. Der Tag wird aber immer heisser (35 Grad im Schatten) und nach dem Aufstieg nach Moncalvo (einem wunderhübschen Städtchen) beschliesse ich, doch lieber direkt zurück nach Vercelli zu radeln und mir die zweistündige Zugsfahrt zu sparen.

Um 16.00 bin ich zurück. Ich setze mich auf die wunderschöne Piazza Cavour, bestelle mir einen Espresso und schaue mal, was die Medien zum 20. Jahrestag von 9/11 zu sagen haben (ist ja heute). Das stimmt mich nachdenklich über unsere Gesellschaft, Wahrheit und Medien.  

Zurück in meiner Pilger- Herberge. Duschen, trinken und die obligate Frage, ob ich wieder zum Nachtessen dabei sei. Nein danke, heute lieber nicht essen (war mir letzte Nacht ein bisschen aufgestossen). Aber die Rechnung würde ich jetzt gerne begleichen. Welche Rechnung denn, hier ist doch alles gratis. Wir sind doch Amici der Via Francigeno und arbeiten für Gottes Lohn. Immerhin ein Kässeli brachten sie mir doch noch, falls „milde Gabe“. Die „Amici“ leben auf einem anderen Planeten. Der Abend auf der Piazza war dann in mehrer Hinsicht anders als gestern, aber ebenso wunderbar. Spielende Kinder, Strassenmusikanten und ein lautstakes italienisches Palaver. Wie ist doch die Welt so schön. Uebrigens: Die diversen Gratiszugaben zu meinem Bier stillten den Hunger vollauf.

103 km

12.09.2021

05.30, auf Wiedersehen liebe Pilgerfreunde. Eine Gruppe begibt sich auf den Weg. Temperaturen über 30 Grad sind wieder angesagt. Da springt plötzlich der Custode aus der Küche mit einer Zwei-Liter Trinkflasche in der Hand. Die hat gerade einer vergessen. Ich nehme die Flasche in Gewahr und radle wie ein Verrückter durch die engen Gässlein der Innenstadt. Auf der Piazza Cavour hole ich die Pilgergruppe ein. Ah ja die Flasche, wäre gar nicht schlecht auf den nächsten 33 km. Der Typ ist wie ich. Meistens bin ich es ja, der irgend etwas liegen lässt. Für diesmal stehe ich auf der andern Seite. Wie schön! Zurück in die Herberge, die Velotaschen aufschnallen und selber ja ja ja nichts vergessen, Für einmal!

Der Zug nach Novara fährt um 05.48. Der Kondi interessiert sich sehr für meine Greencard (so heisst das Covid-Zertifikat hier), meine 2 Fahrkarten (Velo und ich) sind ihm ziemlich egal. Novara ist jetzt nicht unbedingt ein angenehmer Ort um eine Stunde in der Finsternis zu warten. Ich erinnere mich, wie ich hier vor 10 Jahren eine Nacht verbrachte und den Ort zur hässlichsten Stadt Italiens erkor (personal ranking). Natürlich ist heute nirgendwo eine Bar offen.

Dafür fährt der Zug nach Gozzano pünktlich ab, quasi leer. Und ein neuer Tag drückt sich durchs Fenster. Schon bald steigt die Sonne blutrot am Horizont auf und damit auch meine Stimmung. In Gozzano schwinge ich mich frohgemut auf den Sattel. Von nun an bin ich in bestens bekannten Gefilden. Vor mir breitet sich der Orta-See aus. Die Luft ist kühler hier, dafür klar. Schon grüssen mich die weissen Gipfel der Monte Rosa. What a day!

Nach ausgiebigem Morgenbad im 25-grädigen Wasser wird dann schon ein Kaffee fällig. Auf der Piazza in Orta bringt man mir solches und mehr. Es ist immer noch früh am Morgen und es reicht noch für einen Besuch des Sacro Monte. Der ganze Berg ist wie gesagt dem heiligen Franz gewidmet. Vor einem Jahr waren die meisten Kappellen wegen Restaurierungsarbeiten

geschlossen. Und heute ist alles neu und offen. Wunderbar, unbedingt ansehen!

Nach 10 Uhr morgens ist allerdings die Ruhe vorbei. Zu Hunderten drängen sich jetzt die Besucher auf der Piazza und in den engen Gässchen. Und der Sacro Monte ist plötzlich auch überlaufen. Homeward bound: ich sattle meinen Drahtesel und radle ganz entspannt dem trauten Heim zu, dankbar und zufrieden. Welch grosses Privileg in meinem Alter! – Die Reise zu den neun Sacri Monti Norditaliens ist nun vorerst abgeschlossen. Aber ich komme wieder, may-be, may-be not?

98 km